Bündnis 90/Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern
Anfang des Jahres 2007 erschien die von der Heinrich-Böll-Stiftung MV herausgegebene Studie „Kein Land(tag) in Sicht? - Bündnis 90/Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern“. Erstmalig wurden die Geschichte von Bündnis 90/Die Grünen, ihre Themen, Strukturen, ihre Verankerung im Land und der Einfluss auf die Landespolitik umfassend dargestellt und bewertet.
„Kein Land(tag) in Sicht? - Bündnis 90/Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern“.
Anfang des Jahres 2007 erschien die von der Heinrich-Böll-Stiftung MV herausgegebene Studie "Kein Land(tag) in Sicht? - Bündnis 90/Die Grünen in Mecklenburg- Vorpommern". Erstmalig wurden die Geschichte von Bündnis 90/Die Grünen, ihre Themen, Strukturen, ihre Verankerung im Land und der Einfluss auf die Landespolitik umfassend dargestellt und bewertet.
Am 25. Januar 2007 wurde die Studie erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Zur Präsentation und Diskussion mit den AutorInnen Britta Saß, Dr. Steffen Schoon und Johannes Saalfeld waren 50 Interessierte erschienen. Neben einer Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie durch Dr. Gudrun Heinrich vom Rostocker Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften sprach Dr. Lothar Probst, Geschäftsführer des Bremer Instituts für Interkulturelle und Internationale Studien, über die Herausforderungen für Bündnis 90/Die Grünen in den neuen Bundesländern.
In Mecklenburg-Vorpommern steht die Partei vor besonderen Herausforderungen. Seit 1990, den ersten freien Wahlen in diesem Bundesland, kämpft sie vergeblich um den Einzug in das Landesparlament. Die Bündnisgrünen in MV leiden bis heute an den strategischen Fehlern ihrer Anfangszeit - so eine der wesentlichen Aussagen der Analyse der Entstehungsgeschichte von Bündnis 90/Die Grünen, die von der Mitautorin Britta Saß vorgelegt wurde. Doch inzwischen konnte die Partei eine breite und fast alle Themen abdeckende Programmatik erarbeiten so das Ergebnis des Beitrages von Johannes Saalfeld.
Neben der Geschichte arbeitet der vorliegende Band auch die Potenziale für die Entwicklung der bündnisgrünen Partei auf, um davon ausgehend, Strategien und Chancen der Partei zu diskutieren.
Für die politische Bildungsarbeit der Heinrich-Böll-Stiftung MV ist die Herausgabe der Studie ein Meilenstein und ein Mosaikstein für die Geschichte der gesamten Partei. „Die Bündnisgrünen gehören damit zu den am besten erforschtesten Parteien“ so Dr. Steffen Schoon.
Dank gilt den AutorInnen sowie Dr. Gudrun Heinrich und Prof. Nikolaus Werz vom Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Rostock und dem Olzog-Verlag. Sie alle haben das Vorhaben und den Entstehungsprozess der Publikation mit unterstützt und begleitet.


