Medienpreis
Seit 1997 wird jährlich der Medienpreis für die Reportage "Gesellschaft und Politik in Mecklenburg-Vorpommern" in den Sparten Print, Rundfunk und Fernsehen verliehen.

- Sophie
Als wir 1997 zusammen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund, Landesbezirk Nord und dem KulturRat Mecklenburg-Vorpommern das erste Mal den Medienpreis ausgelobt haben, war unser Ziel, Mut zu machen, sich an soziale Themen heranzuwagen und weiter als an die Schlagzeile von morgen zu denken.
Gerade heute sorgen wirtschaftliche Zwänge in Redaktionen immer mehr dafür, dass weniger Zeit für Recherche, Hintergrundinformationen und "Erleben" bleibt. Die Reportage jedoch braucht Zeit, braucht Engagement. Sie ist und bleibt das Flaggschiff des Journalismus. Mit unserem Medienpreis versuchen wir, sie aufzuwerten.
Seit 2001 wird der Medienpreis gemeinsam von der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, Landesbezirk Nord und der Heinrich Böll Stiftung Mecklenburg-Vorpommern vergeben. Es wird verantwortungsvoller Journalismus ausgezeichnet, der beispielhaft die gesellschaftlichen und politischen Probleme in Mecklenburg-Vorpommern aufgreift.
Die Medienpreisverleihungen finden seit 2008 alle zwei Jahre statt.
Gesucht wird:
Die journalistische Arbeit, die den diesjährigen Medienpreis Mecklenburg-Vorpommern in folgenden Sparten verdient:
- Presse
- Hörfunk
- Fernsehen
- Online (Online-Arbeiten bzw. –Projekte).
Außerdem wird ein Nachwuchspreis vergeben. Bei Veröffentlichung des Beitrages muss die Journalistin bzw. der Journalist jünger als 30 Jahre gewesen sein.
Die Arbeiten sollten im Zeitraum vom 5. Mai 2010 bis 6. Februar 2012 erschienen sein. Dieser Preis wird bundesweit ausgeschrieben. Er soll Vielfalt, Qualität und Unabhängigkeit des Journalismus in Mecklenburg-Vorpommern fördern. Deshalb sind Arbeiten aus dieser Region besonders willkommen.
Das Thema:
Politik und Gesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern, Themen, die das Land und seine Menschen bewegten.
Die Kriterien:
Wir geben keine journalistische Stilform vor. Deshalb sind Berichte, Features, Kommentare, Porträts und Interviews gleichermaßen willkommen.
Prämiert wird jeweils die Arbeit, die in besonderer Weise der öffentlichen Aufgabe der Presse gerecht wird, indem sie "in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt, auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt oder der Bildung dient" (§ 3 Landespressegesetz)
Der Preis:
Die Preisträger erhalten je Sparte 1.000 Euro und die Stele „Sophie“, geschaffen vom Künstler Peter Lewandowski.
Fernseh- und Rundfunkbeiträge müssen als kopierfähige DVD bzw. als CD und Printbeiträge als kopierfähige Vorlagen eingereicht werden. Schicken Sie Ihre Beiträge und den Meldebogen bitte an folgende Adresse:
DGB Bezirk Nord, Abt. Presse und Öffentlichkeit
- Medienpreis -
Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg
Einsendeschluss ist der 6. Februar 2012. Die Bekanntgabe der Preisträger findet am 27. Februar 2012 statt. Die „Sophien“ werden im Rahmen von individuellen Veranstaltungen mit den Preisträgern vergeben.
