Medienpreis 1998
Den Preis in der Sparte Hörfunk erhielt Alexa Hennings für eine Reportage über Frauen aus dem Westen, die im Osten neu anfingen.
Die Jury
Hans-Ulrich Jörges, Die Woche
Tatjana Jury, ORB
Ralf Klassen, "Hör zu"
Jerzy Rasala, Korrespondent von PAP
Marie Sagenschneider, Deutschlandradio Berlin
Günther Wallraff, Schriftsteller
1998 wurden die Preise anders ausgelobt. Es gab, aufgrund der Empfehlung der Jury aus 1997 drei Preiskategorien. Diese waren Hörfunk, Printmedien und Fernsehen. Somit wurden drei gleichwertige Preise vergeben. Jeder Preisträger erhielt ein Preisgeld in Höhe von 2000 DM und die Skulptur "Sophie".
Hörfunk
Alexa Hennings "Nocheinmal ganz vorn anfangen: Frauen gehen von West nach Ost"
Die Autorin stellt Frauen vor, die schon vor einigen Jahren von West nach Ost gingen und blieben. Sie erzählen von den Schwierigkeiten, heimisch zu werden zwischen Menschen, die eine andere Geschichte hatten und eine andere Kultur. Die bisweilen fremder sind als Engländer aber manchmal auch näher als die eigene Schwester.
Print
Thorsten Schmitz "Örtlich betäubt"
Eine Fahrt durch Dörfer, in denen Menschen zum Wärmen Schnaps statt Kohle nehmen, aber fest behaupten, dass sie nicht trinken.
Fernsehen
Gabriele Gielow, Steffen Schneider "Spiel mir das Lied von Wendorf"
Eine Reportage über ein Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, über seine eigenwilligen Bewohner und über Aussteiger, die sich hier eingerichtet haben und ihren Traum vom Glück verwirklichen.
