Medienpreis 2008
Die Medienpreise 2008 erhielten Eilika Meinert, Alexa Hennings, Samia Trabolski und Jan Emmendörfer.
Zum 12. Mal zeichneten die Heinrich-Böll-Stiftung MV, der Deutsche Gewerkschaftsbund Bezirk Nord und die Landeszentrale für politische Bildung MV mit dem Medienpreis Mecklenburg-Vorpommern herausragende Produktionen aus, die für einen verantwortungsvollen Journalismus stehen. Die Verleihung der Medienpreise in den Sparten Print, Hörfunk und Fernsehen/Film fand am 8. Juli 2008 erstmals im renommierten Mecklenburger Staatstheater Schwerin statt.
Die Dokumentation „Da ist man lieber still – Vom rechten Rand der Republik“ von Eilika Meinert erhielt den diesjährigen Fernseh-Medienpreis. Die Autorin im NDR Landesfunkhaus M-V suchte für ihren Film in Vorpommern nach Erklärungen für den Rechtsruck im Land und nach Menschen, die sich dem entgegenstellen.
Den Medienpreis Hörfunk erhielten Alexa Hennings und Samia Trabolski. Ausgezeichnet wurde Alexa Hennings Reportage „Tschüss denn - vom Weggehen aus Mecklenburg“, die im Deutschlandradio Kultur zu hören war. Sie teilt sich den Preis mit der NDR Volontärin Samia Trabolski, deren fünfteiliges auf NDR 1 Radio MV zu hörendes Feature „Wir und sie – vom selben Stern?!“ über Moslems in Mecklenburg-Vorpommern überzeugte.
Der Medienpreis Print ging an Jan Emmendörfer für seine Reihe „Hinterm Zaun“, die anlässlich des G8-Gipfels im vergangenen Jahr in der Ostsee-Zeitung erschien.
Mit einer lobenden Erwähnung würdigte die Jury unter anderem die Autoren Sonia Mayr und Thomas Berndt für ihre Panorama-Reportage im Ersten „Die Bluttat von Tessin – Wenn Kinder töten“.
Die Preisträger erhielten 1.000 bzw. 500 Euro und die von dem Güstrower Bildhauer Peter Lewandowski geschaffene Skulptur „Sophie“.
