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Eine zweite Chance für Obama? Die USA im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen
Am 6. November 2012 wird der US-Präsident für die kommenden vier Jahre gewählt.
Nach den hohen Erwartungen, die Obama bei seinem Amtsantritt 2009 weckte, ist inzwischen Ernüchterung eingetreten. Mit seinen Vorhaben Gesundheitsreform, Truppenabzug aus Afghanistan und Irak, Finanzmarktaufsicht ist er nicht weit gekommen. In den USA formiert sich eine konservative Reaktion. Was wollen die US-BürgerInnen? Wo liegen die Unterschiede zwischen unserem und dem US-amerikanischen Verständnis von der Rolle des Staates, sozialer Gerechtigkeit und Eigenverantwortung?
Christoph von Marschall ist USA-Korrespondent des Berliner „Tagesspiegel“, hat Zugang zum Weißen Haus und begleitet den Präsidenten sowie die republikanischen Bewerber im Wahlkampf. In seinem neuen Buch „Was ist mit den Amis los? Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben“ beschreibt er, warum so viele Amerikaner ganz anders als die Deutschen über Kernfragen wie die staatliche Krankenversicherung, den Klimaschutz oder den Einsatz des Militärs denken.
Moderation: Martin Koschkar, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Rostock
Eintritt: frei
Link zum Buch:
www.herder.de/suche/exp/details?
in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung, ihren Landesstiftungen und dem Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Rostock


