Jüdisches Leben in Mecklenburg-Vorpommern
Vortrag und Gespräch in Bad Doberan
mit
William Wolff, Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern
Juri Rosov, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Rostock
Spricht man über jüdisches Leben in Deutschland, spricht man meistens über die deutsche Vergangenheit. Die Wiedervereinigung Deutschlands und die zeitgleich stattfindende politische Wende in Osteuropa haben jedoch für die jüdischen Gemeinden grundlegende Veränderungen mit sich gebracht. Seit 1990 bis 2005 verzeichnete die jüdische Gemeinschaft einen steten Zustrom überwiegend russischsprachiger Zuwanderer. Heute ist die Rostocker Gemeinde mit über 700 Mitgliedern größer als zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Landesrabbiner William Wolff und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Rostock Juri Rosov berichten vom Werdegang, den Erfolgen und Rückschlägen der Gemeinde seit ihrer Entstehung bis heute, aber auch davon wie vielschichtig sich die Gemeinde in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens in Mecklenburg integriert hat.
Eine Kooperationsveranstaltung von Heinrich-Böll-Stiftung MV, migra e.V., Landkreis Bad Doberan, Jüdische Gemeinde Rostock und Friderico-Francisceum Gymnasium.