Heinrich Böll. Leben und Werk
Die Ausstellung „Heinrich Böll. Leben und Werk“, erarbeitet anlässlich seines zehnten Todestages im Jahr 1995, würdigt unseren Namensgeber und gibt einen umfangreichen Einblick in sein Leben und sein Werk. Sie will die Erinnerung an den Menschen und Dichter Heinrich Böll wach halten.
Heinrich Böll. Leben und Werk
Seit Anfang des Jahres 1997 trägt die bündnisgrüne Landesstiftung Mecklenburg-Vorpommern den Namen der Bundesstiftung Heinrich Böll. Die Ausstellung „Heinrich Böll. Leben und Werk“, erarbeitet anlässlich seines zehnten Todestages im Jahr 1995, würdigt unseren Namensgeber und gibt einen umfangreichen Einblick in sein Leben und sein Werk. Sie will die Erinnerung an den Menschen und Dichter Heinrich Böll wach halten.
„Ich bin ein leidenschaftlicher Zeitgenosse“ sagte Heinrich Böll über sich selbst. Sein gesamtes literarisches Schaffen spiegelt diese Beziehung zu Gesellschaft und Politik wider. So zeigt die Ausstellung die verschiedenen Etappen im Leben und Werk Heinrich Bölls und ist gleichzeitig eine Darstellung deutscher Zeitgeschichte. Bölls Erlebnissen im Krieg folgten die schweren, doch hoffnungsvollen Nachkriegsjahre, dann die Enttäuschung über politische und gesellschaftliche Restauration, die Sorge um die Wiederbewaffnung, sein Eintreten für Schriftstellerkollegen in der Sowjetunion, der lange Kampf gegen die ihn diffamierende Springerpresse, sein Einsatz für die RAF-Häftlinge und schließlich sein unermüdlicher Protest gegen die Stationierung von Atomraketen in der Bundesrepublik, den er, eine der großen Leitfiguren der Friedensbewegung, bis an sein Lebensende unbeirrbar aufrecht erhielt.
Die Ausstellung zeigt Böll mit den Größen seiner Zeit aus Politik, Gesellschaft, Kunst und Literatur, gewährt Einblicke in private Plätze, an denen sein literarischen Werke entstanden sind und vermittelt die Verknüpfung des Schriftstellers Heinrich Böll und seiner Arbeiten mit den gesellschaftlichen Geschehnissen seiner Zeit.
Technische Daten zur Ausstellung
Die Ausstellung besteht aus 41 Exponaten in Alu-Wechselrahmen, die mit Sehne zur Aufhängung versehen sind.
Kosten
Die Ausstellung kann kostenfrei entliehen werden. Transportkosten müssen vom Entleiher übernommen werden.
Haftung
Für die Unversehrtheit der Ausstellung haftet der Entleiher. Für Transportschäden haftet die Transportfirma.
Werbung
Bei der Bewerbung der Ausstellung helfen wir Ihnen gern.
Kontaktadresse
Heinrich-Böll-Stiftung MV
Mühlenstraße 9
18055 Rostock
fon: 0381 - 49 22 184
fax: 0381 - 49 22 156
email: post(at)boell-mv.de
