Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Stadtteilbüro Lichtenhagen
Wie lebte es sich in einer Mangelwirtschaft, die trotzdem viel Raum für Optimismus hatte? Was bestimmte die zwischenmenschlichen menschlichen Beziehungen, woran zerbrach „das System“? Peggy Mädler zeichnet ein weites Panorama des Lebens in der DDR und im wieder vereinigten Deutschland, das in die 1960er zurück und von dort fast bis in die Gegenwart reicht. Im Zentrum: die Künstlerin Mona und Georg, der hofft, seinen Staat mithilfe von ersten Computern und Kybernetik vorwärtszubringen. Um sie herum entfaltet sich ein reiches Ensemble an Figuren. Mi, 23.9., 16 Uhr, Stadtteilbüro Lichtenhagen, Am Lichtenhäger Brink 10 Mit Alltagskenntnis und Sprachgefühl schreibt Peggy Mädler über eine Zeit zwischen Halt und Auflösung – über Nähe und Entfremdung, Anpassung und Beharrungsvermögen.
Peggy Mädler, 1976 in Dresden geboren, hat Theater-, Kultur- und Erziehungswissenschaft studiert und in Kulturwissenschaften promoviert und ist freie Autorin und Dramaturgin. Zuletzt veröffentlichte sie gemeinsam mit Annett Gröschner und Wenke Seemann den Bestseller „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“.
Moderation: Dr. Steffi Brüning, Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock/LpB MV
Eintritt: Spende