Wärmewende als Schlüsselprojekt

Warm und gemütlich soll es im Winter auch zukünftig sein. Doch der Weg zu einer 100 % erneuerbaren Wärmeversorgung ist lang: Knapp die Hälfte der in MV insgesamt verbrauchten Energie dient der Erzeugung von Wärme, erneuerbar sind davon im Moment jedoch gerade mal 15 %! In den letzten Jahren ist so gut wie nichts passiert. Das muss sich ändern.

Die Hälfte des Energieverbrauchs in MV entfällt auf den Wärmesektor.

Klimafreundlich heizen

Jede Heizungsanlage, jede Wärmeversorgung, die jetzt gebaut wird, muss hocheffizient sein und mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Denn Heizungsanlagen sind sehr langlebig. Wir dürfen uns nicht für weitere 20 bis 30 Jahre an Gas, Öl oder Kohle binden. Es braucht eine kluge Verknüpfung der verschiedenen erneuerbaren Wärmetechnologien und eine effiziente Kopplung mit dem Stromsektor. Das Ziel: den Gesamtenergiebedarf für Wärme um 50 % verringern und ihn komplett mit erneuerbarer Wärme decken. 

Dämmen und Heizen - Lassen Sie sich beraten!

Nutzen Sie die kostenfreie Energieberatung für Mieter und Eigentümer bei der Verbraucherzentrale. Oder lassen Sie für 30 € einen ausführlichen Energiecheck bei Ihnen zu Hause durchführen. Hierbei wird geprüft, mit welchen Maßnahmen Ihr Haus ganz oder teilweise gedämmt und ob Ihre Heizungsanlage neu eingestellt oder komplett erneuert werden kann. 

Zum Angebot der Verbraucherzentrale (0800 – 809 802 400 // 0381 – 208 70 50)

Oder klicken sie Hier
 

Nutzen Sie die staatlichen Förderungsmöglichkeiten für Dämmmaßnahmen an Ihrem Haus und für den Umstieg auf eine erneuerbare Heizungsanlage. 

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Unser Angebot für Ratsuchende ist ein Gewinn für Umwelt und Geldbeutel. Kompetente und unabhängige Energieberater helfen bei Fragen rund um Bauen und Modernisieren, um unter gegebenen Rahmenbedingungen die individuell beste Lösung zu finden.“
Arian Freytag, Fachbereichsleiter Bauen/Wohnen/Energie, Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Weitere Informationen, Podcasts, Publikationen und Mehr im Dossier der Heinrich-Böll-Stiftung

Potenzial der Tiefengeothermie in Mecklenburg-Vorpommern

Übersicht der Sandsteine des Norddeutschen Beckens, die ein hohes geothermisches Potential aufweisen. Diese wurden zur Zeit des Mesozoikums in ehemaligen Fluss- und Deltasystemen abgelagert. Diese Ablagerungen befinden sich heute in Tiefen zwischen 600 m und 2500 m.

Die Karte ist das Ergebnis aus 10 Jahren Forschungsaktivität der Bergakademie Freiberg, der Universität Göttingen und der Geothermie Neubrandenburg GmbH (www.sandsteinfazies.de // www.geotis.de)