Demokratie

Demokratie

Antimuslimischer Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit schaden der Demokratie und gefährden den Zusammenhalt der Gesellschaft.

Unsere Aufgabe als Heinrich-Böll-Stiftung MV ist es, eine öffentliche Debatte zu fördern, die Akteur*innen und Multiplikator*innen in ihrer Arbeit für ein demokratisches Miteinander zu unterstützen und somit die durch die Bundesprogramme gegen Formen der Diskriminierung entstandenen Strukturen zu verstetigen.

Die Befunde der neuen Leipziger "Mitte"-Studie stellen politische Akteur/innen vor eine Aufgabe: Sie besteht darin, Menschen in einer polarisierten Gesellschaft mit klaren Angeboten für eine plurale und solidarische Politik zu gewinnen.

Am 4. September wird in Mecklenburg-Vorpommern gewählt.
Welche Signale gehen von den Landtagswahlen im März aus? Was können wir von den Ergebnissen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz für unser Bundesland ableiten?
 

Die Bevölkerung von M-V hatte die Wahl. Jetzt muss sie planmäßig rund 1.826 Tage damit leben wie sie ihr Kreuz gesetzt hat. Das Ergebnis lässt sich ohne zeitlichen Abstand als ein „weiter so“ in der Großen Koalition mit einer neuen rechtspopulistischen „wir sind dagegen“ Opposition beschreiben. Das wird den Herausforderungen allerdings nicht gerecht.

Mit der Alternative für Deutschland (AfD) gibt es in Deutschland erstmals eine relativ erfolgreiche rechtspopulistische Partei. Wie entwickelte sich die Partei nach der Spaltung im Jahr 2015? Welche Bedeutung haben Griechenlandkrise und Flüchtlingsdebatte dabei?

Innerhalb des Projekts "Gut vertreten? Update für Demokratie" beschäftigen wir uns entlang der drei Themenschwerpunkte Beteiligung, Parteien und Inklusion mit den Baustellen der Demokratie - begleitet durch eine Reihe von Grundsatzdebatten.

Die Friedliche Revolution stürzte die Regierung in der DDR und trug zur Deutschen Einheit 1990 bei. Doch was kam eigentlich danach? Wie hat sich das Leben für Millionen von Menschen in Ostdeutschland verändert? Gab es wirklich einen Wilden Osten? Brauchte es Heldinnen und Helden um den neuen Alltag zu bestreiten? Und wie haben die Menschen diese turbulente Zeit erlebt?

Bei vielen Filmvorführungen der Heinrich-Böll-Stiftung MV sind Filmschaffende vor Ort, um mit dem Publikum über die Filme zu diskutieren und deren Fragen zu beantworten. Erfahren Sie, was die Macherinnen und Macher von "Wir sind jung. Wir sind stark." zu sagen haben.

Zeitzeugen erinnern sich an die Brandanschläge von Rostock Lichtenhagen 1992

In der Europaschule Rövershagen kamen Zeitzeugen der Shoah und Nachfahren von Tätern zusammen um Vorträge zu halten und Fragen zu beantworten. Warum? Denn sie sind sich einig: „Lernt aus der Geschichte für die Zukunft!“

Die Heinrich-Böll-Stiftung und ihre Landesstiftung in Mecklenburg-Vorpommern, die Evangelische Akademie M-V und die Arbeitsstelle Politische Bildung der Universität Rostock haben 2012 diesen Band herausgegeben, der den Kenntnisstand aus Zivilgesellschaft und Forschung zum Thema zusammenfasst.

20 Jahre 1989 bedeutete für die Heinrich-Böll-Stiftung MV auch, die Akteur*innen der Zeit zu Wort kommen zu lassen und sie nach Beweggründen ihres Engagements und ihren Hoffnungen zu befragen. Gemeinsam mit dem lokalen Radiosender LOHRO wurden Geschichten vor und nach 1989 lebendig erzählt.

Die Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern hat in Zusammenarbeit mit anderen ostdeutschen Landesstiftungen den Band “Potentiale Ost. 20 Jahre deutsche Einheit – Erfahrungen und Perspektiven” heraus gebracht, der Ostdeutschland als ein Labor wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Transformationsprozesse zeigt.

Als Helke Misselwitz 1988 ihren Film „Winter adé“ vorstellte, kam dies einer Sensation gleich: Noch nie vorher waren Frauen in der DDR derart offen vor der Kamera aufgetreten.

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